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escapist setup

 

My fascination with escapist situations in the studio is still growing.

"Escapist setup" was at first a work concieved for a solo show at kiosk 24, Herford. I adopted it to ather spaces and it became a working title for my current work developping from it. I continue testing on the collected visual material in an ongoing media transfer, re-building it in 3D, re-painting it or taking photos of it or arranging it inphysical space. In a combination of these elements, I develop an imagery where different reality levels and different visual languages interfere.

 

escapist setup

Maja Rohwetters Malerei-Installation lässt aus malerischen Versatzstücken einen hybriden Bildraum zwischen Realität und Fiktion entstehen.
Der Schaukasten war im 15. Jh. ein Unterhaltungsmedium, eine Frühform der Virtual Reality, wie wir sie heute in Computerspielen nutzen. Als Schaufensterraum schafft der Kiosk24 ebenfalls einen virtuellen Raum, der einen Ausblick auf eine andere Realität eröffnet. Der polygonale Grundriss mit seiner künstlichen, konstruiert wirkende Form ist ganz auf das Zeigen ausgerichtet. Das Polygon bildet in der 3D Visualisierung das Grundgerüst der virtuellen Darstellung unregelmäßiger Körper.
Ihre Bildwelten entwickelt Maja Rohwetter im Dialog von 3D Modelling und Malerei.
Neben dem Herumstreifen in Übergangszonen, Randbereichen und Bruchstellen der vereinfachenden Konstruktionen von 3D Räumen, ist das Nachdenken über Malerei zentral für ihre Arbeitsweise: Das Sammeln von malerischen Grundstrukturen wie Pinselspuren,  Klecksen und getrockneten Farbresten sowie das Ausloten der Möglichkeiten ihrer malerischen und digitalen Darstellung.
Seit einigen Jahren modelliert Maja Rohwetter aus diesem Bildmaterial selbst 3-D-animierte Welten, die wiederum neues Ausgangsmaterial für Malerei liefern.
Escapist setup  holt die virtuelle Realität des gemalten Bildes und dessen computergenerierten
Ausgangsmaterials in die architektonische polygonale Realität des Kiosk24 zurück. Die Rückwand wird Teil des Bildraums, der architektonische Körper wird Bildmotiv.
Der Betrachter ist eingeladen, für einen Moment aus dem Alltag in der Fußgängerzone in diese Parallelwelt hinüber zu gleiten.

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